<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Zweitwohnungssteuer &#8211; DR. MICHAEL KIRCHHOFF Rechtsanwalt Steuerberater Potsdam und Berlin</title>
	<atom:link href="https://www.michael-kirchhoff.com/tag/zweitwohnungssteuer/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.michael-kirchhoff.com</link>
	<description>▶ Ihre Anwaltskanzlei und Steuerkanzlei in Potsdam und Berlin für Steuerrecht, Steuerberatung, Wirtschaftsstrafrecht, Handelsrecht und Gesellschaftsrecht</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Dec 2019 21:51:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=5.7.2</generator>
	<item>
		<title>Zweitwohnungssteuer: Keine Übergangsfrist für rechtswidrige Satzung</title>
		<link>https://www.michael-kirchhoff.com/zweitwohnungssteuer-keine-uebergangsfrist-fuer-rechtswidrige-satzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pressemitteilung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2019 21:42:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesverwaltungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[kommunale Abgabensatzung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Zweitwohnungssteuer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.michael-kirchhoff.com/?p=5247</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts Nr. 88/2019 Wird eine kommunale Abgabensatzung (hier zur Zweitwohnungssteuer) im gerichtlichen Verfahren&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.michael-kirchhoff.com/zweitwohnungssteuer-keine-uebergangsfrist-fuer-rechtswidrige-satzung/">Zweitwohnungssteuer: Keine Übergangsfrist für rechtswidrige Satzung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.michael-kirchhoff.com">DR. MICHAEL KIRCHHOFF Rechtsanwalt Steuerberater Potsdam und Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts Nr. 88/2019</p>
<p>Wird eine kommunale Abgabensatzung (hier zur Zweitwohnungssteuer) im gerichtlichen Verfahren als rechtswidrig erkannt, darf sie auch nicht übergangsweise als wirksam behandelt werden. So entschied das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.</p>
<p>Die Urteile des Bundesverwaltungsgerichts betreffen die niedersächsische Gemeinde Lindwedel (BVerwG 9 C 6.18 und 7.18) sowie die schleswig-holsteinischen Gemeinden Friedrichskoog (BVerwG 9 C 3.19) und Timmendorfer Strand (BVerwG 9 C 4.19). Diese Gemeinden erheben Zweitwohnungssteuern, jeweils bemessen anhand der mit dem Verbraucherindex hochgerechneten Jahresrohmiete nach den Wertverhältnissen im Jahr 1964. Dieser Maßstab lehnt sich an die bisherige Bemessungsgrundlage für die Grundsteuer an.</p>
<p>Das Bundesverfassungsgericht hat den betreffenden Steuermaßstab für die Grundsteuer durch Urteil vom 10. April 2018 beanstandet, weil die Anknüpfung an die Wertverhältnisse von 1964 zu erheblichen Verzerrungen führt. Ob die Gründe dieses Urteils auch auf die Zweitwohnungssteuer übertragbar sind, war aber umstritten. Das Oberverwaltungsgericht Schleswig bejahte dies und hob die hier umstrittenen Steuerbescheide auf. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg entschied dagegen zugunsten der Gemeinde. Beide Oberverwaltungsgerichte ließen im Hinblick auf die unterschiedlichen Auffassungen die Revision zu.</p>
<p>Während der laufenden Revisionsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht befand das Bundesverfassungsgericht mit Beschluss vom 18. Juli 2019, dass die Feststellung der Jahresrohmiete für Zwecke der Zweitwohnungssteuer ebenfalls verfassungswidrig ist. Allerdings gewährte es den an den verfassungsgerichtlichen Verfahren beteiligten (bayerischen) Gemeinden eine Übergangsfrist zur weiteren Anwendbarkeit ihrer Satzungen bis zum 31. März 2020.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund konzentrierte sich der Streit vor dem Bundesverwaltungsgericht im Wesentlichen darauf, ob die hier betroffenen Gemeinden die Fortgeltung ihrer fehlerhaften Steuersatzungen übergangsweise beanspruchen können. Dies ist nicht der Fall. Anders als das Bundesverfassungsgericht sind die Verwaltungsgerichte zu einer derartigen Fortgeltungsanordnung nicht befugt. Sie sind vielmehr verpflichtet, angefochtene Steuerbescheide aufzuheben, wenn diese keine Grundlage in einer rechtmäßigen Satzung finden und deshalb die Steuerschuldner in ihren Rechten verletzen.</p>
<p>Unzumutbare Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt sind dadurch regelmäßig und auch hier nicht zu befürchten. Denn für die Vergangenheit sind nur die noch konkret angefochtenen Bescheide betroffen. Es besteht keine Verpflichtung, unanfechtbare Bescheide zu überprüfen und anzupassen. Gegebenenfalls sind die Kommunen im Übrigen berechtigt, eine ungültige Satzung rückwirkend durch eine neue Satzung zu ersetzen und auf dieser Grundlage Steuern auch für einen zurückliegenden Zeitraum neu zu erheben.</p>
<p>BVerwG 9 C 6.18 &#8211; Urteil vom 27. November 2019</p>
<p>Vorinstanzen:</p>
<p>OVG Lüneburg, 9 LB 123/17 &#8211; Urteil vom 20. Juni 2018 &#8211;</p>
<p>VG Lüneburg, 2 A 45/17 &#8211; Urteil vom 20. April 2017 &#8211;</p>
<p>BVerwG 9 C 7.18 &#8211; Urteil vom 27. November 2019</p>
<p>Vorinstanzen:</p>
<p>OVG Lüneburg, 9 LB 124/17 &#8211; Urteil vom 20. Juni 2018 &#8211;</p>
<p>VG Lüneburg, 2 A 180/16 &#8211; Urteil vom 20. April 2017 &#8211;</p>
<p>BVerwG 9 C 3.19 &#8211; Urteil vom 27. November 2019</p>
<p>Vorinstanzen:</p>
<p>OVG Schleswig, 2 LB 90/18 &#8211; Urteil vom 30. Januar 2019 &#8211;</p>
<p>VG Schleswig, 2 A 134/15 &#8211; Urteil vom 19. Juli 2016 &#8211;</p>
<p>BVerwG 9 C 4.19 &#8211; Urteil vom 27. November 2019</p>
<p>Vorinstanzen:</p>
<p>OVG Schleswig, 2 LB 92/18 &#8211; Urteil vom 30. Januar 2019 &#8211;</p>
<p>VG Schleswig, 2 A 96/14 &#8211; Urteil vom 05. April 2016 &#8211;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.michael-kirchhoff.com/zweitwohnungssteuer-keine-uebergangsfrist-fuer-rechtswidrige-satzung/">Zweitwohnungssteuer: Keine Übergangsfrist für rechtswidrige Satzung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.michael-kirchhoff.com">DR. MICHAEL KIRCHHOFF Rechtsanwalt Steuerberater Potsdam und Berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zweitwohnungssteuer: Stufentarif der Gemeinden Schliersee und Bad Wiessee rechtswidrig</title>
		<link>https://www.michael-kirchhoff.com/zweitwohnungssteuer-stufentarif-der-gemeinden-schliersee-und-bad-wiessee-rechtswidrig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Pressemitteilung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 20:47:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundesverwaltungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Steuersatz]]></category>
		<category><![CDATA[Stufentarif]]></category>
		<category><![CDATA[Ungleichbehandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Zweitwohnungssteuer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.michael-kirchhoff.com/?p=3426</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts Nr. 87/2017 Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass die Zweitwohnungssteuersatzungen&#8230; </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.michael-kirchhoff.com/zweitwohnungssteuer-stufentarif-der-gemeinden-schliersee-und-bad-wiessee-rechtswidrig/">Zweitwohnungssteuer: Stufentarif der Gemeinden Schliersee und Bad Wiessee rechtswidrig</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.michael-kirchhoff.com">DR. MICHAEL KIRCHHOFF Rechtsanwalt Steuerberater Potsdam und Berlin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts Nr. 87/2017</p>
<p>Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass die Zweitwohnungssteuersatzungen der Gemeinden Schliersee und Bad Wiessee im Hinblick auf den darin geregelten Steuersatz zu einer verfassungswidrigen Ungleichbehandlung führen.</p>
<p>Die Zweitwohnungssteuer wird in beiden Gemeinden nach dem jährlichen Mietaufwand berechnet. Die Steuer beträgt &#8211; nach sieben Mietaufwandsstufen gestaffelt (s.u. Tabelle) &#8211; zwischen 110 € und 7 200 €.</p>
<p>Die Kläger sind Eigentümer von Zweitwohnungen in Schliersee bzw. Bad Wiessee. Das Verwaltungsgericht hat die Steuerbescheide aufgehoben. Auf die Berufung der beklagten Gemeinden hat der Verwaltungsgerichtshof die Klagen abgewiesen. Die Revisionen der Kläger hatten Erfolg.</p>
<p>Der in beiden Satzungen vorgesehene Stufentarif weicht vom Grundsatz der gleichmäßigen Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit ab. Bei der Zweitwohnungssteuer spiegelt der Mietaufwand die Leistungsfähigkeit der Wohnungsinhaber wider. An der Grenze zwischen den Mietaufwandsstufen werden Steuerpflichtige unterschiedlich behandelt, obwohl sie annähernd gleich leistungsfähig sind. Steuerpflichtige, deren Mietaufwand sich an der Untergrenze einer Stufe bewegt, schulden trotz annähernd gleicher Leistungsfähigkeit einen doppelt so hohen Steuersatz wie Steuerschuldner, deren Mietaufwand an der Obergrenze der vorhergehenden Aufwandsstufe liegt. Zudem werden innerhalb der Mietaufwandsstufen weniger leistungsfähige Steuerpflichtige mit einem bis zu doppelt so hohen Steuersatz belastet wie leistungsfähigere Steuerpflichtige. Die damit einhergehenden erheblichen Ungleichbehandlungen stehen außer Verhältnis zu der dadurch erzielten Verwaltungsvereinfachung.</p>
<p>Fußnote:<br />
Die Steuer beträgt im Kalenderjahr:</p>
<p>jährlicher Mietaufwand</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Stufe</strong></td>
<td><strong>von/ab</strong></td>
<td><strong>bis</strong></td>
<td><strong>Steuer</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>1</td>
<td></td>
<td>1.250,00 Euro</td>
<td>110,00 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>2</td>
<td>1.250,01 Euro</td>
<td>2.500,00 Euro</td>
<td>225,00 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td>2.500,01 Euro</td>
<td>5.000,00 Euro</td>
<td>450,00 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>4</td>
<td>5.000,01 Euro</td>
<td>10.000,00 Euro</td>
<td>900,00 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>5</td>
<td>10.000,01 Euro</td>
<td>20.000,00 Euro</td>
<td>1.800,00 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>6</td>
<td>20.000,01 Euro</td>
<td>40.000,00 Euro</td>
<td>3.600,00 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td>7</td>
<td>40.000,01 Euro</td>
<td></td>
<td>7.200,00 Euro</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>BVerwG 9 C 11.16 &#8211; Urteil vom 14. Dezember 2017</p>
<p>Vorinstanzen:</p>
<p>VGH München, 4 BV 15.2777 &#8211; Urteil vom 02. Mai 2016 &#8211;</p>
<p>VG München, M 10 K 14.5589 &#8211; Urteil vom 29. Oktober 2015 &#8211;</p>
<p>BVerwG 9 C 3.17 &#8211; Urteil vom 14. Dezember 2017</p>
<p>Vorinstanzen:</p>
<p>VGH München, 4 BV 15.2778 &#8211; Urteil vom 02. Mai 2016 &#8211;</p>
<p>VG München, M 10 K 15.51 &#8211; Urteil vom 29. Oktober 2015 &#8211;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.michael-kirchhoff.com/zweitwohnungssteuer-stufentarif-der-gemeinden-schliersee-und-bad-wiessee-rechtswidrig/">Zweitwohnungssteuer: Stufentarif der Gemeinden Schliersee und Bad Wiessee rechtswidrig</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.michael-kirchhoff.com">DR. MICHAEL KIRCHHOFF Rechtsanwalt Steuerberater Potsdam und Berlin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
